Alle Beiträge von Uta Krope

Senioren leben Online

Kreativität ist gefragt.

Ich stelle mir gerade einen  Cartoon vor, in dem ich online lerne, einen Mundschutz zu  häkeln (siehe Marlits Blog).

Mein Leben läuft über online Sitzungen: 

Musikuntericht über Skype, nachdem ich dem Musiklehrer ein wenig Skype gezeigt habe. Unsere Big Band testet gerade Videokonferenzen, bzw. Telefonkonferenzen aus (da wir Zoom Bedenkenträger haben), um die Kommunikation zu erhalten. Inzwischen läuft freitags auch eine Videokonferenz über das DFN-Netz, ich habe eine Uni-Gruppe ein wenig unterstützt. Das neu erworbene Enkelkind wird über Skype zum Geigenspielen animiert. Demnächst wollen wir mit ihr Schiffe versenken, Kochlöffelchen und ähnliches online spielen.

Über einen MOOC vom HPI habe ich mir an Java die Zähne ausgebissen. Die SLO- Kurse laufen weiter. Wir testen mit dem finnische Partner weitere Konferenzmöglichkeiten (ZOOM, Jiitsi). Mit der lokalen Gruppe TTN-Kiel (Themen LoRaWAN – Anwendungen) treffen wir uns jetzt online über Jiitsi. Einkaufen läuft über online Bestellung..

Die 1 Stündigen Spaziergänge und die Hausarbeit sind noch real. Der kleine Roboter ist zu laut und zu langsam)

Einsam, nee, weniger Zeit als zuvor. Mehr Kontakte als vorher und da sind ja auch noch Topics wie: Steuererklärung und Schränke aufräumen….

Hullunkuriset

In unserer Online-Gesprächsgruppe Deutsch mit Finnland hatten wir über Spiele geredet, über Quartette, unter anderem auch über „Schwarzer Peter“, finnisch pekka peli. Unter viel Gelächter beschrieb man das entsprechende Spiel in Finnland. Daraufhin schickte mir Pia ein finnisches Quartett-spiel von Peliko mit dem o. g. Namen per Post.

Projekttreffen in Schweden April 2017

Themenschwerpunkt im Projekt “High quality of adult education” war lt.  Agenda “Erwachsenenbildung (nicht beruflich) für Menschen mit Behinderungen”.

Wir bereiteten dazu einen Beitrag über die UN-Konvention für Menschen mit Behinderung und über den Nationalen Aktionsplan des Bundesministeriumns für Arbeit  und Soziales vor.

Beim Treffen am 21.04.2017 in der Folkuniversitetet Kristianstad wurde die Einrichtung “Koncensus ” der Folkuniversitetet Kristianstad besucht. Danach wurden die folgenden Fragen in einem Workshop in zwei Arbeitsgruppen diskutiert.

  • Was ist wichtig, wenn man mit Behinderungen umgeht?
  • Was kann Menschen mit Behinderungen motivieren, an einer Bildungsveranstaltung teil zu nehmen?
  • Benötigen sie spezielle Werkzeuge?
  • Müssen die Curricula angepasst werden?
  • Brauchen Gesellschaft und Schule irgendwelche Anpassungen?
  • Inwieweit betrifft die Situation behinderter Schüler die Eltern?
  • Inwieweit beeinflussen Vorurteile die Bildung für Menschen mit Behinderungen?

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden vorgestellt, wobei eine Arbeitsgruppe nur drei, die andere alle Fragen beantwortete. Die Ergebnisse werden später von der schwedischen Gruppe veröffentlicht.

Interessant waren dabei die zusätzlichen Hinweise auf die Unterstützung für Behinderte:

  • Kennzeichnung der Fußgängerwege bei Übergängen durch spezielle Platten: Abschrägungen, so dass es für Rollstuhlfahrer ( Rollator, Kinderwagen und Rollkoffer) keine Straßenkanten gibt und  geriffelte Platten, so dass man die Stoppstellen an Übergängen ertasten kann.

Nach dem Workshop wurden dann noch organisatorische Fragen geklärt.