SLO als Vortragspartner für die Digitale Woche 2017

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Im Rahmen der digitalen woche 2017 zeigen wir in zwei Online-Vorträgen, wie Senioren mit Hilfe von Mikrocontrollern und Internet länger selbstständig wohnen können. Allein-Lebende haben oft Sorge, dass sie bei einem Unfall oder Krankheit keine Hilfe bekommen können. Sensoren können regelmäßig Daten an eine Internetplattform senden, die vom privaten Netzwerk abgelesen und daraufhin interpretiert werden, ob sich Auffälligkeiten zeigen. Wir informieren, wie solche Netzwerke technisch und sozial umgesetzt werden können.

Die Veranstaltungen erfolgen am 19.9.2017 10:30 und 21.09.2017 18:00 Online über Skype oder AppearIn. Nähere Einzelheiten werden wir nach der Anmeldung über die Moderatorin Uta Krope versenden. Im Anschluß an diese Vortragsveranstaltungen planen wir einen Workshop mit Interessenten, die ein privates Netzwerk zur Sicherung der Selbstständigkeit Älterer einrichten wollen.

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Private Netzwerke sichern Selbstständigkeit

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Im vergangenen Sommer haben wir unsere Erfahrungen und Ideen zu privaten und selbstorganisierten Netzwerken für Senioren in einem eBook zusammengestellt und hier darüber berichtet. In den vergangen Wochen haben wir jetzt in Raum Kiel auf mehreren Veranstaltungen über diese kleinen Netzwerke informiert, die mit kostengünstiger Technik aus wenigen Bauteilen und etwas Engagement organisiert werden können.

Mit diesen Netzwerken soll erreicht werden, dass die Senioren länger selbstständig in ihrer Wohnung leben können. Ein derartiges Netzwerk besteht aus bis zu 8 Senioren, 1-3 Beobachtern (Senioren, Betreuer, Jugendliche, Verwandte) und mindestens 1 Techniker/Bastler.

Die Techniker/Bastler stellen den Sensor her und helfen bei der Einrichtung und bei Störungen. Die Senioren erhalten dann einen fertigen Sensor, z.B. einen Temperatursensor. Dieser misst die Temperatur im Raum oder an Geräten, z.B. Toaster, Kaffeemaschine, und sendet diese Daten an eine Internetplattform. Die Beobachter lesen die Daten regelmäßig ab und reagieren auf Auffälligkeiten.

Wir planen nach der Sommerzeit für Interessenten, die derartige Netzwerke selbst erproben wollen, weitere Online-Veranstaltungen und auch einen Workshop für Bastler im Raum Kiel. Falls Sie sich dafür interessieren, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

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Feinstaub – Bastelarbeit im Team

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Hinter obigem Screenshot verbergen sich sehr viele über ganz Deutschland verteilte Feinstaubsensoren, die von vielen Menschen in eifriger Bastelarbeit zusammengebaut und installiert wurden. Wir von Senioren-Lernen-Online bekamen den Anstoß für diese Bastelarbeit von einer unserer TeilnehmerInnen. Sie hatte bei uns in einem Workshop mit dem Mikrocontroller NodeMCU gebastelt und diesen jetzt in Freiburg bei der Vorstellung eines Projektes über Feinstaubmessungen im Raum Stuttgart wieder entdeckt.

Unser Moderator beschreibt in seinem Weblog tests seine Erfahrungen und freut sich darüber, dass die Werte seines Sensors bisher noch immer im grünen Bereich liegen. Interessant wäre eine Ausweitung und Unterstützung des Projektes aus Stuttgart. Wir suchen Interessenten und bieten unsere Hilfe für die Umsetzung an.

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Projekttreffen in Schweden April 2017

Themenschwerpunkt im Projekt “High quality of adult education” war lt.  Agenda “Erwachsenenbildung (nicht beruflich) für Menschen mit Behinderungen”.

Wir bereiteten dazu einen Beitrag über die UN-Konvention für Menschen mit Behinderung und über den Nationalen Aktionsplan des Bundesministeriumns für Arbeit  und Soziales vor.

Beim Treffen am 21.04.2017 in der Folkuniversitetet Kristianstad wurde die Einrichtung “Koncensus ” der Folkuniversitetet Kristianstad besucht. Danach wurden die folgenden Fragen in einem Workshop in zwei Arbeitsgruppen diskutiert.

  • Was ist wichtig, wenn man mit Behinderungen umgeht?
  • Was kann Menschen mit Behinderungen motivieren, an einer Bildungsveranstaltung teil zu nehmen?
  • Benötigen sie spezielle Werkzeuge?
  • Müssen die Curricula angepasst werden?
  • Brauchen Gesellschaft und Schule irgendwelche Anpassungen?
  • Inwieweit betrifft die Situation behinderter Schüler die Eltern?
  • Inwieweit beeinflussen Vorurteile die Bildung für Menschen mit Behinderungen?

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden vorgestellt, wobei eine Arbeitsgruppe nur drei, die andere alle Fragen beantwortete. Die Ergebnisse werden später von der schwedischen Gruppe veröffentlicht.

Interessant waren dabei die zusätzlichen Hinweise auf die Unterstützung für Behinderte:

  • Kennzeichnung der Fußgängerwege bei Übergängen durch spezielle Platten: Abschrägungen, so dass es für Rollstuhlfahrer ( Rollator, Kinderwagen und Rollkoffer) keine Straßenkanten gibt und  geriffelte Platten, so dass man die Stoppstellen an Übergängen ertasten kann.

Nach dem Workshop wurden dann noch organisatorische Fragen geklärt.

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Betala – Projekttreffen in einem bargeldlosen Land

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In der vergangenen Woche fand jetzt das 2. Projekttreffen zu High Qualitiy of Adult Education in Kristianstad statt. Wir von Senioren-Lernen-Online nehmen seit Ende 2016 an diesem Projekt mit 4 anderen Organisationen teil und informieren uns gegenseitig über die nicht-beruflichen Bildungsaktivitäten in Polen, Schweden, Litauen, Italien und Deutschland. Die Teilnahme an solchen Projekten erweitert aber auch sehr oft die Erfahrungen in über das Projektziel hinausgehenden Bereichen.

So zeigt z.B. die Reise nach Schweden, wie nutzlos Bargeld und wie wichtig eine anerkannte Kreditkarte ist. Das konnten wir mehrfach beobachten. War noch das Zahlen des Hotels per Visa- oder Mastercard wenig überraschend, so ist dann die selbstverständliche Frage nach einer Kreditkarte bei der Zahlung im Restaurant schon bemerkenswert. Die geplante Pause für den Kauf eines Cappuccinos, um das von früheren Reisen verbliebene schwedische Bargeld auszugeben, brachte aber eine überraschende Erfahrung: Bargeld konnte überhaupt nicht angenommen werden! In dem Cafe gab es keine Bargeldkasse!

Unsere schwedischen Partner haben uns später über das bargeldlose Zahlen in Schweden aufgeklärt. Wohl jeder Schwede nutzt neben der Kredit- auch eine Geld-Karte, auf die er einen kleineren Betrag einzahlen und für Einkäufe nutzen kann. Auf dem Smartphone wird zum “Betala” die “App Swish” eingesetzt, mit der innerhalb von Sekunden Geld von einem Konto auf ein anderes überwiesen werden kann. So freuen sich besonders die Kinder, wenn ihre Eltern im Notfall schnell ihr “Elterngeld” in “Jugendgeld” umwandeln können.

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Auch der junge Bräutigam, den unser Reiseteam auf der Heimfahrt im Zug traf, hätte sich auf seinem Junggesellenabschied über schnelles “Geld zum Kauf des Ringes für seine Frau” gefreut. So ergab sich aber eine schöne Win-Win-Situation, denn unser schwedisches Bargeld fand schließlich doch noch einen glücklichen Abnehmer.

 

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