Archiv der Kategorie: Projekte

„Trari tra ra, die Post ist da“: Februar 2021 im Corona Modus

Jammern hilft nichts und Besser Wisser zum Thema Impfen und Corona gibt es genug. Ich sammele Erfahrungen mit Smart Home :

Zwei Gosund -Steckdosen für den Trockner und die Waschmaschine , 1 Vibrationssensor für den Briefkasten, 1 Tür Auf/Zu Sensor für das Fenster, 1 Steckdose für Licht An/Ausschalten, 1 Echo Dot und 1 Raspberry Pi 4 mit einem ZigBeeConbee 2 Stick, das war die Ausrüstung. Dann habe ich erst einmal Videos in Youtube angesehen . Als erstes habe ich den Raspberry PI mit einem Programm (IoBroker) aufgesetzt. Dieses Programm ermöglicht es, verschiedene Smarthomesysteme zu nutzen. Für alle meine Installationen (Waschmaschine, Briefkasten z.B.) gab es Videos, die man gut nachvollziehen konnte. Auch wenn ich manche dreimal angesehen haben und mir die Anweisungen auch noch ausgedruckt habe.

Das schöne ist, man kann kleine Anweisungen (Sketche) schreiben, was die Geräte machen sollen, welche SMS Nachrichten auf dem Handy ankommen, welche Ansagen gegeben werden oder welche Musik abgespielt werden soll. Diese Nachrichten bekomme ich auf mein Handy:

Über Echo DOT wird z.B. angesagt, wenn es im Badezimmer zu kalt wird. Meinen Briefkasten Sketch musste ich allerdings schnell umprogrammieren, der Zeitungseinwurf morgens um 5 Uhr verbunden mit der Ansage “ Der Briefkasten ist voll“ und dem Abspielen der Musik : „Trari trara, die Post ist da“, war dann doch zu viel .

SLO bastelt – CO2-Ampel

Vorschlag Bilderrahmen

Wir haben bereits mehrfach mit unseren Teilnehmern den für Seniorinnen und Senioren üblichen Rahmen der Nutzung von Computer, Laptop, Tablet und Smartphone verlassen. Zur Zeit ist es wieder so weit, dass bei uns gebastelt wird.

Vorschlag Lampenschirm

Wir bauen eine CO2-Ampel, mit der man Informationen zum Zustand der Raumluft erhält. Eine von vielen denkbaren Lösungen wird hier vorgestellt. Wir helfen gern bei eigenen Bastelakrivit-ten.

SLO auf SocialBarcamp Kiel

Ein überschaubarer aber sehr interessierter Zuhörerkreis folgte  auf dem SocialBarcamp Schleswig-Holstein 2019 der Präsentation von Uta Krope. Die Idee vom SeniorSensor und die Umsetzung war in diesem Kreis neu. Unbekannt war offensichtlich den Zuhörern auch, dass es in der Landeshauptstadt Kiel seit kurzem ein sehr gutes LoRaWAN gibt, über das auch Privatpersonen kleine Datenmengen kostenlos  über relativ große Entfernungen übertragen können.

Dieses neue Netz wird in Kiel von verschiedenen Privatpersonen, Firmen und den Stadtwerken Kiel betrieben. Die Daten der SeniorSensoren werden verschlüsselt an The Things Network, einer internationalen Initiative (=TTN), weitergeleitet und können über einen privaten Computer, z.B. einen Raspberry Pi,  verwaltet werden.

Die Auswertung kann dann über einen sicheren Zugang durch die Betreuer auf PC/Mac und auch Smartphone/Tablet erfolgen. Das erfordert allerdings einige persönliche Kenntnisse über den täglichen Lebenslauf der betreuten Senioren, aber das ist in persönlichen Netzwerken ja nicht ungewöhnlich. Für weitere Informationen stehen wir gern zur Verfügung.

SeniorSensor über The Things Network

Seit dem 01.02.2019 hat das Team von SLO alle Bastelaktivitäten in einem neuen Projekt gebündelt. Ziel ist es, bis zum Jahresende ein Konzept mit Prototypen eines SeniorSensors unter Nutzung des The Things Network (TTN) zu entwicklen. Dieses weltweit öffentlich zugängliche Netz hat sich in den letzten  Jahren auch in Deutschland sehr verbreitet. In den vergangenen Monaten hat uns Nucleon e.V. freundlicherweise einen Testzugang zu diesem Netz ermöglicht.

Uns erscheint eine Weiterentwicklung unseres Vorschlags für einen SeniorSensor, der ausschließlich stationär unter Nutzung der WLAN-Technik eingegestzt werden kann, zweckmäßig. Ein unabhängig von Festnetz und Stromnetz mobil einzusetzender Sensor dürfte eine stärkere Akzeptanz finden. Dabei überlegen wir, im weiteren Verlauf Partnerschaften mit anderen Organisationen einzugehen, um Know How für die Komponenten der für uns relativ neuen LoRaWAN-Technik zu bekommen.

Wir werden über den weiteren Verlauf des Projektes berichten.

Projekttreffen in Italien

Das letzte Treffen des Projektes fand vom 3. bis zum 4. Oktober 2017 in Rom statt. Wir, Uta und Barbara von SLO, nahmen daran teil. Diesmal gab es zum Glück keine Probleme mit dem Flug und auch der lange Weg vom Flughafen zum Hotel war dank umsichtiger Vorbuchung eines Shuttles komplikationslos. Nur das Hotel zu finden machte dann einige Mühe: Der Eingang lag versteckt und ohne weiteren Hinweis in einer langen Mauer. Innen gab es dann einen idyllischen Garten.

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