Alle Beiträge von Uta Krope

„Trari tra ra, die Post ist da“: Februar 2021 im Corona Modus

Jammern hilft nichts und Besser Wisser zum Thema Impfen und Corona gibt es genug. Ich sammele Erfahrungen mit Smart Home :

Zwei Gosund -Steckdosen für den Trockner und die Waschmaschine , 1 Vibrationssensor für den Briefkasten, 1 Tür Auf/Zu Sensor für das Fenster, 1 Steckdose für Licht An/Ausschalten, 1 Echo Dot und 1 Raspberry Pi 4 mit einem ZigBeeConbee 2 Stick, das war die Ausrüstung. Dann habe ich erst einmal Videos in Youtube angesehen . Als erstes habe ich den Raspberry PI mit einem Programm (IoBroker) aufgesetzt. Dieses Programm ermöglicht es, verschiedene Smarthomesysteme zu nutzen. Für alle meine Installationen (Waschmaschine, Briefkasten z.B.) gab es Videos, die man gut nachvollziehen konnte. Auch wenn ich manche dreimal angesehen haben und mir die Anweisungen auch noch ausgedruckt habe.

Das schöne ist, man kann kleine Anweisungen (Sketche) schreiben, was die Geräte machen sollen, welche SMS Nachrichten auf dem Handy ankommen, welche Ansagen gegeben werden oder welche Musik abgespielt werden soll. Diese Nachrichten bekomme ich auf mein Handy:

Über Echo DOT wird z.B. angesagt, wenn es im Badezimmer zu kalt wird. Meinen Briefkasten Sketch musste ich allerdings schnell umprogrammieren, der Zeitungseinwurf morgens um 5 Uhr verbunden mit der Ansage “ Der Briefkasten ist voll“ und dem Abspielen der Musik : „Trari trara, die Post ist da“, war dann doch zu viel .

2003 gab es schon eLearning ???

Corona-Zeit ist Aufräumzeit. Ich sortiere gerade meine CDs. 2003 war ich noch am IQSH beschäftigt, einem Lehrerfortbildungsinstitut in Schleswig-Holstein, dort beschäftige sich eine Gruppe um Hartmut Karrasch mit dem Online Lernen über die Plattform Intervise. Irgendwann wollten wir ein Buch herausgeben über unsere Unterrichtserfahrungen, den Entwurf fand ich jetzt auf einer CD, schauen Sie sich hier einmal  die Gliederung an.  Seit 2003 wurden in der Lehrerfortbildung online Fortbildungen angeboten. Es fragt sich nun, warum dies nicht in den Schulen ankam. Warum wurde es nicht mehr gefördert?

Senioren leben Online

Kreativität ist gefragt.

Ich stelle mir gerade einen  Cartoon vor, in dem ich online lerne, einen Mundschutz zu  häkeln (siehe Marlits Blog).

Mein Leben läuft über online Sitzungen: 

Musikuntericht über Skype, nachdem ich dem Musiklehrer ein wenig Skype gezeigt habe. Unsere Big Band testet gerade Videokonferenzen, bzw. Telefonkonferenzen aus (da wir Zoom Bedenkenträger haben), um die Kommunikation zu erhalten. Inzwischen läuft freitags auch eine Videokonferenz über das DFN-Netz, ich habe eine Uni-Gruppe ein wenig unterstützt. Das neu erworbene Enkelkind wird über Skype zum Geigenspielen animiert. Demnächst wollen wir mit ihr Schiffe versenken, Kochlöffelchen und ähnliches online spielen.

Über einen MOOC vom HPI habe ich mir an Java die Zähne ausgebissen. Die SLO- Kurse laufen weiter. Wir testen mit dem finnische Partner weitere Konferenzmöglichkeiten (ZOOM, Jiitsi). Mit der lokalen Gruppe TTN-Kiel (Themen LoRaWAN – Anwendungen) treffen wir uns jetzt online über Jiitsi. Einkaufen läuft über online Bestellung..

Die 1 Stündigen Spaziergänge und die Hausarbeit sind noch real. Der kleine Roboter ist zu laut und zu langsam)

Einsam, nee, weniger Zeit als zuvor. Mehr Kontakte als vorher und da sind ja auch noch Topics wie: Steuererklärung und Schränke aufräumen….

Hullunkuriset

In unserer Online-Gesprächsgruppe Deutsch mit Finnland hatten wir über Spiele geredet, über Quartette, unter anderem auch über „Schwarzer Peter“, finnisch pekka peli. Unter viel Gelächter beschrieb man das entsprechende Spiel in Finnland. Daraufhin schickte mir Pia ein finnisches Quartett-spiel von Peliko mit dem o. g. Namen per Post.

Projekttreffen in Schweden April 2017

Themenschwerpunkt im Projekt “High quality of adult education” war lt.  Agenda “Erwachsenenbildung (nicht beruflich) für Menschen mit Behinderungen”.

Wir bereiteten dazu einen Beitrag über die UN-Konvention für Menschen mit Behinderung und über den Nationalen Aktionsplan des Bundesministeriumns für Arbeit  und Soziales vor.

Beim Treffen am 21.04.2017 in der Folkuniversitetet Kristianstad wurde die Einrichtung “Koncensus ” der Folkuniversitetet Kristianstad besucht. Danach wurden die folgenden Fragen in einem Workshop in zwei Arbeitsgruppen diskutiert.

  • Was ist wichtig, wenn man mit Behinderungen umgeht?
  • Was kann Menschen mit Behinderungen motivieren, an einer Bildungsveranstaltung teil zu nehmen?
  • Benötigen sie spezielle Werkzeuge?
  • Müssen die Curricula angepasst werden?
  • Brauchen Gesellschaft und Schule irgendwelche Anpassungen?
  • Inwieweit betrifft die Situation behinderter Schüler die Eltern?
  • Inwieweit beeinflussen Vorurteile die Bildung für Menschen mit Behinderungen?

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden vorgestellt, wobei eine Arbeitsgruppe nur drei, die andere alle Fragen beantwortete. Die Ergebnisse werden später von der schwedischen Gruppe veröffentlicht.

Interessant waren dabei die zusätzlichen Hinweise auf die Unterstützung für Behinderte:

  • Kennzeichnung der Fußgängerwege bei Übergängen durch spezielle Platten: Abschrägungen, so dass es für Rollstuhlfahrer ( Rollator, Kinderwagen und Rollkoffer) keine Straßenkanten gibt und  geriffelte Platten, so dass man die Stoppstellen an Übergängen ertasten kann.

Nach dem Workshop wurden dann noch organisatorische Fragen geklärt.